Ansichten von der bundesweiten Demonstration…
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China: erstes Gewaltschutzgesetz
Das erste Gesetz zum Schutz vor Gewalt in Paarbeziehungen in China ist heute in Kraft getreten. Einem Bericht der Neuen Zürcher Zeitung vom Herbst letzten Jahres zufolge ist das neue Gesetz im Wesentlichen dem Druck chinesischer Nichtregierungsorganisationen und einer UN-Veranstaltung zu verdanken. Nach der UN-Weltfrauenkonferenz und dem parallelen NGO-Forum 1995 in Peking waren in China Nichtregierungsorganisationen entstanden, die sich um Gewaltopfer kümmern und nach und nach den Druck auf die Politik erhöhten, so dass die Zentralregierung nun reagieren musste. Auch wollte Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping 20 Jahre nach der UN-Konferenz bei einer Veranstaltung der UN-Organisation für Gleichstellung (UN Women) im September 2015 wohl nicht mit leeren Händen dastehen und hatte wohl deshalb den Gesetzentwurf im Gepäck.1Matthias Müller: Häusliche Gewalt in China. Die Chinesinnen begehren auf. Neue Zürcher Zeitung, 02.10.2015; http://www.nzz.ch/international/asien-und-pazifik/chinas-frauen-begehren-auf-1.18622901. „China: erstes Gewaltschutzgesetz“ weiterlesen
Köln + Köln
Für den internationalen Frauen*kampftag wird zu einer bundesweiten Demonstration „Unser Feminismus ist antirassistisch – Reclaim feminism“ in Köln am 12. März aufgerufen: Das Jahr 2016 hat in vielen Städten Deutschlands mit Übergriffen auf Frauen* begonnen – auch in Köln. Sexualisierte Gewalt gegen Frauen* ist in der Silvesternacht sichtbar geworden – unübersehbar in die öffentliche Debatte gezerrt. Wieso plötzlich das mediale Interesse? Die Thematisierung ist richtig und wichtig. Den Betroffenen der sexualisierten Übergriffe von Silvester – und aller sexualisierten Übergriffe, die alltäglich passieren – muss jegliche gewünschte Solidarität und Unterstützung zukommen. Es ging dabei jedoch nicht vorrangig um die Benennung sexualisierter Gewalt, sondern um die vermeintliche Herkunft der Täter – und das unverhohlen rassistisch: Im Verlauf wurde schnell nicht mehr über Sexismus gesprochen, sondern über die Verschärfung des Asylrechts, Abschottung und Abschiebung. Ein gängiges Fazit: Nicht der Sexismus in diesem Land sei das Problem, sondern die zu uns Geflüchteten. Jedoch: Sexismus ist nicht nach Deutschland eingewandert, Sexismus ist hausgemacht. …
Den Bündnis-Aufruf hier weiterlesen 

Ebenfalls in Köln haben letzte Woche geflüchtete Frauen aus einer ‚Notunterkunft’ in einer Turnhalle in einem offenen Brief über sexualisierte Übergriffe und Gewalt durch das Wachpersonal des Turnhallen-Lagers berichtet. Der offene Brief wurde am Mittwoch während einer Demonstration vorgelesen und einem Vertreter der Kölner Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) übergeben. „Köln + Köln“ weiterlesen
Geboren vor 85 Jahren: die Schriftstellerin Flora Nwapa
Florence Nwanzuruahu Nkiru Nwapa, in Oguta im Südosten Nigerias vor 85 Jahren geboren – am 13. Januar 1931 – als Autorin unter dem Namen Flora Nwapa bekannt, gilt als „Mutter der modernen afrikanischen Literatur“. Im Jahr 1966 erschien in englischer Sprache ihr Debütroman Efuru (Deutsch: Efuru, Göttingen 1997), der als erster Roman einer Frau aus Westafrika internationale Anerkennung fand und die komplexe Lebenssituation der Igbo-Frauen literarisch darstellte.
Flora Nwapa arbeitete zunächst im Erziehungswesen und später in der staatlichen Verwaltung. Nach der Herausgabe ihres zweiten Romans (Idu, 1970) war sie mit dem Vertrieb ihrer Bücher durch den veröffentlichenden britischen Verlag unzufrieden und gründete 1974 mit Tana Press ihren eigenen Verlag. 1977 folgte mit Flora Nwapa Books ein weiterer Verlag. Neben der Veröffentlichung ihrer eigenen Werke in diesen beiden Verlagen, darunter mehrere Kinderbücher, förderte sie als Verlegerin insbesondere unbekannte afrikanische Autorinnen. „Geboren vor 85 Jahren: die Schriftstellerin Flora Nwapa“ weiterlesen










